Dolomiten 2008

Unterwegs waren:
Teilnehmer: Angelika, Astrid, Chris, Erwin, Juppy, King, Maggie, Monika, Matthes, Volker und Wolfgang

Datum:
30.5.2008 - 09.06.2008
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Freitag, 30. Mai 2008

Eigentlich fahren wir ja unsere Jahrestouren immer in der Fronleichnamwoche. Aber da dieses Jahr alle beweglichen Feiertag extrem früh im Jahr sind, hatten wir uns entschlossen, die Tour um 2 Wochen zu verschieben. Grund dafür war auch, dass das Timmelsjoch erst in der ersten Juniwoche geöffnet wird.

Die Abfahrt war für Freitag, den 30. Mai morgens um 6:00 h geplant. Aber hier spielte schon das Wetter nicht mit. Um 04:00 h knallte ein heftiges Gewitter nieder, so dass ich mich entschloss um 5 Uhr einen Rundruf zu starten und verlegte die Abfahrtszeit auf 07:00 h. Wettermäßig hatten wir schon die schlimmsten Befürchtungen, da es schon seit Wochen fürchterliche Unwetter in Deutschland gab.

Als wir uns, King, Juppy und ich dann in Zülpich trafen, waren die Straßen zwar noch nass, aber es hatte aufgehört zu regnen. Wir fuhren bis zum Rastplatz Peppenhoven an der A 61 und trafen hier auf Wolfgang und Monika. Erwin, Maggie und Angelika fuhren mit dem Auto, Astrid und Matthes waren schon mit dem Wohnmobil in den Dolomiten und Kollege Volker wusste noch nicht, ob der an diesem Freitag noch Dienst hatte. Er hatte schlicht und einfach vergessen, Urlaub einzureichen. Wie kann man das nur vergessen ? Ich hatte mit ihm abgemacht, dass er „auf eigene Kappe“, wenn wir uns nicht um 06:30 h in Peppenhoven treffen würden, fahren möge. Nur hatte ich bei meinem morgendlichen Rundruf nicht an ihn gedacht. Er stand zur vereinbarten Zeit am Rastplatz und kein Schwein war da. Nachdem er ein paar Minuten gewartet hatte, dachte er wohl, wir wären schon weg und machte sich alleine auf den Weg in den vermeintlich sonnigen Süden.

Wir waren jetzt mit 4 Mopeds unterwegs und das z.z. (ziemlich zügig). Den Rastplatz Hunsrück erreichten wir gegen ¼ vor 9 und tankten, jedenfalls ich, denn mein kleiner Choppertank fasst nur 9 Liter. Das Wetter war augenscheinlich besser geworden und wir zogen unsere Regenklamotten aus. Es war auch jetzt schon wesentlich wärmer geworden und sehr angenehm, im Lederdress zu fahren. Nach der Rheinüberquerung spürten wir schon einen erheblichen Temperaturunterschied. Die nächste Tankpause war dann auf der A 6 am Rastplatz „Kraichgau“. Hier konnten wir auch schon das in Bau befindliche Stadion, des in diesem Jahr in die Bundesliga aufgestiegenen „Dorfvereins“ 1899 Hoffenheim, erkennen. Für Dietmar Hopp, Inhaber der Fa. SAP und Sponsor von Hoffenheim scheint Geld nun überhaupt kein Problem zu sein.

Weiter ging die Fahrt über die A 6, die A 81 und die A 8 bis zum nächsten Rastplatz, Gruibingen. Hier machten wir einen längeren Halt, denn es war Mittagszeit und die Temperatur war mittlerweile auf ca. 25° geklettert. Klasse, endlich Sonne und Wärme! Ich gönnte mir einen leckeren Erdbeer¬kuchen (muss man als Diabetiker natürlich haben !). Als wir bei Ulm auf die Quertangende B 10 zur A 7 wechselten, kamen wir in einen kleinen Stau, was aber auch kein großes zeitliches Problem darstellte. Auf der A 7 lief es Anfangs recht gut, nur dunkle Wolken über dem Allgäu machten uns doch einige Sorgen, es wurde merklich kühler. Bei Kempten erwischte uns dann ein heftiges Gewitter. Aber Gott sei Dank erreichten wir unmittelbar nach Beginn des Regens einen Parkplatz. So hatten wir noch Zeit unsere so geliebten Regenkombis wieder überzustreifen. Hier standen wir nun in strömendem Regen, Helm auf dem Schädel und warteten auf besseres Wetter und das bei nur noch 12 °, aber immerhin noch im Plusbereich! Ein Ehepaar mit ner BWM hielte auch hier an und stellten sich unter einen Baum. Nach einiger Zeit ging der Mann zu seinem Motorrad und kramte 2 Regenschirme raus. Das war ein Bild für die Götter, standen die Beiden doch komplett in Motorradregenkleidung mit Helm auf’m Kopp, unter den Schirmen. Leute gibt’s …

Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, fuhren wir weiter. Bald erreichten wir die Abfahrt nach Oy-Mittelberg und fuhren nun auf der Bundesstraße durch Nesselwang und Pfronten. Der Regen prasselte noch immer auf uns nieder. Es war schon seltsam, genau an der Grenze zu Österreich hatte der Regen aufgehört und die Straße war trocken. Klasse, ein völlig anderes Fahrgefühl stellte sich ein. Am Fernpass hielt ich an einem Parkplatz an, um unser Regenklamotten auszuziehen. Endlich wieder Luft am Körper. Ich hatte mir eine Deutschlandfahne an meine kleine Kawasaki EN 500 angebracht, denn in der nächsten Woche startete die Fußballeuropameisterschaft. Nur ich hatte nicht viel davon, denn kurz hinter Nassereith, in der ersten Kurve des Holzleitensattels verlor ich das gute Stück.

„Unsere“ Pension Partner in Obsteig erreichten wir gegen halb Fünf. Großes Erstaunen, denn auf dem Parkplatz stand die Twin von Volker. Aber Volker war nicht da, sondern, wie sich später herausstellte, joggen. Großes Hallo bei der Begrüßung mit Sophie (ehem. Inhaberin und Oma des jetzigen Inhabers Elmar Partner) und erst einmal ein kühles Stiegl-Bier geordert. Mittlerweile sind wir jetzt schon zum, was weiß ich wievielten Mal hier in der Pension. Erwin kam mit den Damen Maggie und Angelika, mit Mercedes, Anhänger und Moped gegen 17:30 h in Obsteig an. Der Abend verlief mit Regen draußen und kühlem Nass drinnen in geordneten Bahnen und so gegen 23 h gingen wir schlafen.


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