 | Unterwegs waren: Mario, Edith, Chris, Manni, Guido, Marlie, Olaf, Jöckel, Wolfgang, Monika, Erwin, Maegie, King und Angelika
Datum: 09.06.2006 - 18.06.2006 | |
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Freitag, 09.06.2006
Es war fürchterlich, das Wetter vor unserer Tour. Wie sollte das nur gehen? Seit gut 14 Tagen regnete es und es war für Anfang Juni viel zu kalt. Tagestemperaturen so um die 10 – 15 °. Unsere Eifelbiker Rallye eine Woche vorher war im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen, auch eine Motorradveranstaltung noch eine Woche früher fand so gut wie nicht statt. Aber ... mein Lieblingsradiosender SWR 1 brachte 14 Tage vor unserer Tour ein Interview mit dem „Wetterbauer“ von Bad Neuenahr und der sagte ab dem 08. Juni Superwetter vorher. Und am 9. Juni machten wir uns auf den Weg.
Wir hatten keine Lust die knapp 900 km bis zu unserem Ziel an einem Tag über die Autobahn zu knallen, sondern teilten die Fahrt auf 2 Tage auf. Da wir aber hauptsächlich Land- und Bundesstraße fahren wollen, teilten wir uns in 3 Gruppen auf. Weil mit 11 Moped kommt man nicht so recht voran.
Mario, Edith und Guido fuhren von Kall aus los. Manni (General) unser Neuling Marlies und ich trafen uns in Zülpich. Olaf und Jöckel fuhren von Kleinhau los und wollten sich auf der A3, Rastplatz Camberg gegen 11:00 h mit Monika und Wolfgang aus Mettmann treffen. Erwin mit Maeggi und King mit Angelika kamen Samstags mit dem Auto mit Hänger nach.
Der General, Marlies und ich fuhren also um 08:00 h in Zülpich bei schönstem Wetter los. Unsere Fahrt ging über Bad Neuenahr bis Bad Breisig.
 Hier machten wir zuerst einmal eine Pause in einem an der B 9 liegendem Cafè. Manni bestellte sich seinen Cappuccino und Marlies und ich ließen uns Kakao mit Sahne servieren. Nach dieser 1. Pause fuhren wir über die 4-spurige B 9 in Richtung Koblenz, ich wollte am Kreuz Koblenz auf die A 48 wechseln, fand mich aber plötzlich wieder auf der B 9, wieso weiß ich bis heute nicht und musste über die Moselbrücke bis in die Innenstadt von Koblenz fahren, um hier endlich drehen zu können. Wieder über die Moselbrücke und dann endlich auf die A 48 bis zum Dernbacher Dreieck und weiter auf die A 3 bis zum Rastplatz Bad Camberg. Hier musste ich zum ersten Mal Tanken. Nachdem ich bezahlt hatte, winkte mir vom Parkplatz jemand zu. Bei genauem Hinschauen sah ich dann Monika. Also fuhren wir zu ihr. Ihr Mann Wolfgang war gerade auf der Toilette und Monika erzählte uns, dass sie hier auf Olaf und Jöckel warten würden. Wir warteten dann zusammen auf die Beiden, die auch dann nach etwa einer viertel Stunde ankamen. Kurz entschlossen fuhren wir dann zusammen weiter.
Unsere Mittagspause machten wir zwischen Friedberg und Florstadt an der B 275. Mein Handy klingelte und Mario rief an und erkundigte sich, wo wir denn wären. Es stellte sich heraus, dass wir noch nicht mal 20 km von einander entfernt unsere Pause machten. Sie waren in der Gegend von Nidda.
Das Handyklingeln veranlasste Wolfgang zur Frage: „ Kennt Ihr denn den tollsten Klingelton?“ Natürlich kannten wir ihn nicht. Er holte sein Mobiltelefon und spielte uns den Klingelton vor: „Achtung Achtung, der schönste Mann hier im Raum möchte bitte an sein Telefon kommen !“ Brüllendes Gelächter!
Nach der Pause ging es weiter über die B 275, die B 40 und die B 279 bis Pfaffendorf. Hier hatte Mario ein Quartier für uns gebucht, den Gasthof „Zur Sonne“.
 Noch vor 17:00 h waren wir an unserem Tagesziel. Auch noch vor Mario’s Gruppe, was mich wunderte, denn die sind eigentlich die schnellere Gruppe. Es hatte natürlich einen Grund, warum wir so relativ früh hier waren; heute war um 18:00 h das Eröffnungsspiel zur Fußball WM Deutschland : Costa Rica. „Wir“ gewannen 4:2.
Wir tippten alle das Ergebnis für dieses WM Spiel und jeder setzte einen Euro ein. Natürlich hatte keiner das richtige Ergebnis getippt, obwohl die Menge an Toren hatte ich richtig, aber leider wurde es kein 6:0. Den Tippeinsatz bekam die Kasse.
Nach dem Spiel saßen wir bei herrlichem Wetter auf der Terrasse. Nicht besonders schön diese Terrasse, denn direkt an der Bundesstraße gelegen. Wir saßen praktisch auf dem Bürgersteig, aber was soll’s. Irgendwie drucksten die Mitfahrer rum und ich merkte, die hatten war vor. Monika stachelte Mario an, endlich mal was zu sagen, der begann, kam aber nicht so richtig zum Punkt, bis auf einmal Monika sagte, ich solle mal meinen Helm holen gehen. Gut, das tat ich und als ich wieder bei der Gruppe war, steckte mir Jöckel Tempos hinter die Brille, so daß ich nichts mehr sehen konnte.
 Mir wurde mein Helm aufgesetzt und ich wurde fotografiert. Dann schaute ich mir die Bilder an (im Zeitalter der Digitalfotografie ja keine Problem) und ich sah, was die Jungs und Mädels gemacht hatten. Ich hatte auf dem Helm eine Irokesenfrisur bestehend aus den Farben Schwarz, Rot und Gold. Diesen Kopfschmuck mußte (durfte) ich nun die ganze Woche tragen. Der Abend verlief wie immer, Bier trinken, viel Blödsinn und Witze erzählt und so gegen 23:00 h fielen wir in die Betten.
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