Weserbergland 2007

Unterwegs waren:
Angelika, Axel, Chris, Erwin, King, Lilo, Maggie, Manni, Marlies, Monika und Wolfgang

Datum:
02.06.2007 - 09.06.2007
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Samstag, 02.06.2007

Die Teilnehmer der Tour waren, alphabetisch sortiert, Angelika, Axel, Chris, Erwin, King, Lilo, Maggie, Manni, Marlies, Monika und Wolfgang. Die Gruppe war nicht so groß, wie bei den vorherigen Touren, was natürlich den Vorteil hatte, dass wir entspannter in der Gruppe von 6 bzw. 7 Motorrädern fahren konnten. (Jöckel und Lilo kamen erst am Mittwoch nach). Aber der Reihe nach. Wir trafen uns am 2. Juni in Zülpich und fuhren um viertel nach Acht los. Wir, das waren Chris, Erwin, King, Manni und Marlies.


Angelika und Maggie fuhren jeweils mit dem Auto. Monika und Wolfgang trafen wir dann gegen halb Zehn in Wipperfürth. Für die Beiden wäre es natürlich blöd gewesen, von Mettmann nach Zülpich zu kommen. Und schon stand unsere erste Pause an. Ich suchte nur noch nach einem geeigneten Ort. An der Abzweigung von der B 237 in Richtung Halver liegt eine Tankstelle und ein dort angeschlossenes, ja was war das, Restaurant kann man dazu nicht sagen, sagen wir mal, eine komfortablere Frittenbude. Wir freuten uns auf den ersten Kaffee nach dem Frühstück. Das galt natürlich nicht für Manni, der trinkt immer nur – egal zu welcher Gelegenheit- Cappuccino. Aber oh Schreck, es war 10:00 h und dieses Etablissement öffnete erst um 11:00 h. Wir wollten schon wieder starten, als uns die Kellnerin kund tat, dass man für uns (na ja, bei unserem Aussehen) eine Ausnahme machen würde und so setzten wir uns draußen an einen der Tische. Nach dieser Pause bei schönstem Sonnenschein und so um die 23 ° machten wir uns natürlich wieder auf die Reise. Über Lüdenscheid, Werdohl, entlang der Sorpe Talsperre und durch Arnsberg erreichten wir dann am Mittag den Möhnesee. Hier fanden wir dann auch bald schon wieder eine Frittenbude und machten uns über unserer Mittagessen her. Currywurst Fritten Mayo oder Döner und ähnliche „Sauereien“ standen auf dem Speisenplan. Eine gute Stunde machten wir hier am See Rast, wir hatten ja Zeit genug.


Die Fahrt ging weiter über landschaftlich schöne Strecken. Irgendwann verfuhren wir uns dann noch, weil ich die Straße zum schönen Ort Bleiwäche nicht gefunden hatte. Machte aber nichts, fuhren wir eben einen kleinen Umweg, wie schon erwähnt, uns drängte ja nichts, wir hatten Zeit genug. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass wir in Marsberg an einer alten Mühle, welche zum Café umgebaut worden war und direkt an der Diemel lag, eine schöne lange Nachmittagspause bei Kaffee, Kuchen, Kakao mit Sahne, Eis und -Manni sei Dank-, Cappuccino einlegen konnten. Wir unterhielten uns über alles mögliche und auch darüber, wie weit es denn noch bis zu unserem Ziel wäre. Irgendjemand meinte, es wären nur noch 50 - 60 Kilometer. „Quatsch!“ meinte King und erklärte dann uns erstaunten Zuhörern, dass es bis „Dortunddort“ 20 Kilometern wäre und dann nur noch 30 Kilometer. Als er das ausgesprochen hatte, erklang schallendes Gelächter und dann merkte er erst, was er da gesagt hatte. Jetzt waren es wirklich nur noch etwas mehr als 50 Kilometer bis zu unserem Urlaubsort Beverungen. Aber davor hat der Straßenbaugott noch eine Umleitung bei Borgentreich eingestreut. So gegen ½ 6 waren wir dann am Ziel. Wolfgang und Monika hatten das von Erwin ausgesuchte Hotel bereits vor ein paar Wochen einmal besucht und wussten natürlich in Beverungen Bescheid, wo wir hinfahren mussten. Kurz vor dem Ortseingang überholte mich dann Wolfgang und führte uns sicher zu unserem Ziel.
Hier wurden wir schon sehnsüchtig von den beiden Autofahrerinnen Angelika und Maggie erwartet. Sie hatten früher mit uns gerechnet und so kam auch sofort von Maggie die Frage: „ Wo wart Ihr denn so lange ?“ Was wir natürlich mit unseren ausgiebigen Pausen beantworten konnten. Wie schon öfters erwähnt, uns drängte ja nichts. Nachdem das Moped geparkt und abgeladen war, machten wir uns zuerst einmal über ein frisch gezapftes Bier her. Erst danach gings auf unsere Zimmer zum Frischmachen. Ich hatte das Zimmer Nr. 12 bekommen, welches im Basement lag. Als ich unter der Dusche stand, freute ich mich über den tollen Wasserdruck, denn in den meisten Unterkünften, die wir auf unseren vielen Touren bisher hatten, ließ seltsamer Weise immer der Wasserdruck der Duschen zu wünschen übrig. Na ja, diesmal hatten wir offensichtlich Glück. Allerdings muß ich hier einschieben, dass ich dieses Zimmer nur für eine Nacht bewohnen konnte. Das hatte den Grund, dass unser Quartiermacher Erwin bei der Buchung das falsche Datum angegeben hatte. Er hatte sich um einen Tag vertan. War aber kein Problem, halt nur, dass Manni und ich für diese eine Nacht ein anderes Zimmer hatten.


Heute Abend war das EM – Qualifikationsspiel unserer Nationalmannschaft gegen den Fußballriesen San Marino. Maggie hatte bereits mit Markus Weber, so heißt der Inhaber der Hotel Pension Resi, gesprochen, dass er uns einen Fernseher in den Gastraum stellen möchte. Wie im vorigen Jahr bei der WM wurden von uns natürlich Tipps abgegeben. Das Hinspiel in San Marino war 0:13 aus Sicht der Gastgeber ausgegangen und war der höchste Auswärtssieg einer deutschen Fußballnationalmannschaft. Aber was wollten oder sollten wir tippen? Mein Tipp lautete 9:0, Erwin hatte 6:0, Monika 2:1, Angelika war der extreme Ausreißer mit 2:3, dann waren da noch 3:1 oder 4:1 oder so ähnlich. Wie wir heute wissen hat dann letztendlich Erwin den Pott gewonnen, was natürlich absolut überhaupt nichts mit Fußballsachverstand zu tun hatte, sondern reines Glück war. Nicht, dass ich dem lieben Erwin den Gewinn nicht gönnen würde, aber bei Ausnutzung der Vielzahl von Torchancen hätte das Spiel auch gut und gerne 2-stellig ausgehen können. Während des Spiels hatten wir unser schmackhaftes Abendessen eingenommen. Dann folgte bis in die Nacht hinein das „gemütliche Zusammensein“, wie es so schön im deutschen Sprachgebrauch heißt.


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