 | Unterwegs waren: Mario, Edith, Chris, Manni, Guido, Marlie, Olaf, Jöckel, Wolfgang, Monika, Erwin, Maegie, King und Angelika
Datum: 09.06.2006 - 18.06.2006 | |
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Samstag, 17.06.2006
Es war noch schrecklicher als in der vergangenen Woche. Noch ne Stunde früher aufgestanden. Wir hatten dem Wirt am Vorabend gesagt, dass wir gerne um sieben Uhr frühstücken möchten und um acht Uhr die Heimreise antreten wollten.
Nun, um 7 Uhr war zwar der Frühstückstisch gedeckt, aber nicht für uns, sondern für die polnischen Gäste im Haus. Große Konfusion. Aber Maeggi hatte das schnell geklärt, um halb acht konnten wir dann an den Tisch. Ich habe einen sehr tiefen Schlaf und war überrascht was mir von der Nacht erzählt wurde. So gegen 4 Uhr muß ein fürchterliches Wetter niedergegangen sein. Es wurden wahre Schauergeschichten erzählt. Wir hätten bei diesem Wetter nicht fahren können, wurde erzählt. Aber „Gott sei dank“ war das Wetter weitergezogen.
Wir verabschiedeten uns und gegen kurz vor halb neun ging es Richtung Heimat. Blöderweise waren die Straßen von dem Unwetter der Nacht noch nass. Schade, unsere schönen Moped wurden jetzt richtig dreckig. Aber was sollten wir machen? Wir, das waren noch Wolfgang mit Monika, Guido, Marlies, Mario, Edith und ich fuhren bei Görlitz über die Grenze auf der Autobahn. Hinter uns waren Erwin mit Maeggi und King mit Angelika mit dem Wagen und Hänger losgefahren.
 Natürlich waren wir mit den Bike’s schneller am Zoll. Hinter der Passkontrolle hielten wir zu einer Zigarettenpause an. Beobachtet wurden wir von 4 Zöllnern, die an einer großen Halle auf Kundschaft warteten. Da kam mir der Gedanke, dass wir denen doch zustecken sollten, Erwin mal so richtig „zu filzen“. Wir malten uns unter Gelächter schon aus, was das für’ne Gaudi werden würde. Aber wir verwarfen den Gedanken wieder, man kann ja nie wissen.
An einer Raststätte in der Nähe von Bautzen machten wir Tank- und Kaffeepause. Ich rief Maeggi an und schon kurze Zeit später waren sie bei uns. Maeggi erzählte, dass Erwin den Stadtübergang in Görlitz genommen hätte, weil er sich verfahren hatte. Wäre also mit unserem Gag an der Grenze nix geworden. Beim nächsten Tankstopp trennten sich unsere Wege. Edith, Mario und ich wollten heute Abend bei meiner Tochter in der Nähe von Schweinfurth übernachten. Deshalb fuhren wir von der A 4 auf die A 72 und verließen dann die Autobahn.
Wir fuhren noch in den Ort, wo Guido am vergangenen Samstag so toll geholfen wurde, aber die Leute waren nicht aufzufinden. Eine schöne Fahrt über Bundes- und Landstraßen endete fast genau um 18:00 h bei meiner Tochter.
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