Freitag, 08.06.2007
Zu meiner großen Freude auch heute morgen 8-9-10 bzw. ½ 9-9-10. Wir fuhren, ohne unseren Manni –der holte ja heute seine Goldwing ab- zu den weltberühmten Externsteinen in der Nähe von Detmold und machten dort auch unsere Mittagspause. Ich meinte zwar, ½ 12 wäre zu früh und gab zu bedenken, dass wir doch gleich auch zum Hermannsdenkmal kämen und dort essen könnten. Maggie sagte daraufhin, dass es dort nichts zu essen gäbe, da wäre nichts! Das wüsste sie ganz sicher, denn sie wäre schon mal vor ein paar Jahren dort gewesen. Kam mir schon etwas seltsam vor, aber um des lieben Friedens willen, machten wir eben hier die Pause, nachdem wir die Externsteine besichtigt hatten.
 
Als wir dann auf den Parkplatz am Hermann fuhren, entdeckte ich das Motorrad von Mattes. Mattes und seine Frau Astrid fahren auch schon mal mit uns zusammen die Jahrestour. Nur in diesem Jahr hatten sie sich der Tour der IPA –auch hier ins Weserbergland- angeschlossen. Im Vorfeld hatten wir telefoniert und waren so verbleiben, dass wir uns ja vielleicht mal treffen könnten. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Denkmal waren ein großes Restaurant und eine Art Frittenbude. Das zum Thema, hier gibt es nichts!
Mattes traf ich auf dem halben Weg zum Hermannsdenkmal.
 
Ja großes Hallo und schon von Ferne konnten wir Astrid sehen, die auf uns zukam. Ihr folgten noch so an die 15 Leute, unter anderem Jürgen und Mary. Die Beiden waren bei unserer Tiroltour 2003 mit dabei. Nachdem wir uns nun eine ganze Zeit unterhalten hatten, besichtigten wir das Denkmal und verließen diesen ziemlich deutschen Ort gegen 14:00 h. Die Fahrt ging, ich brauche es eigentlich nicht näher zu erwähnen, natürlich über kleine Straßen weiter und wir landeten irgendwann am Nachmittag am Schieder See. Hier suchte ich und fand auch bald ein Café. Denn diese obligatorische Pause musste natürlich sein.
 Kurz nach 5 kamen wir an unserer Unterkunft an und da stand sie, die Goldwing von Manni. Ein Reisenteil, wie schon erwähnt. CD-Player, Radio und Telefon waren im Cockpit untergebracht. Vorne und hinten jeweils 2 Lautsprecher. Mit einem normalen Motorrad hat das Ding nichts mehr zu tun. Recht bald hatten wir auch den Namen „Wohnmobil“ für das Teil. Irgendjemand fragte Manni, ob er denn für dieses Reisenschiff auch ein Kapitänspatent hätte.
 Das war aber nicht der einzige Kauf an diesem Tag. Jöckel war noch mal zum Besitzer der „Schwalbe“ gegangen und kam dann mit der Nachricht zurück, dass er das Ding gekauft hätte. Natürlich interessierte uns nun alle, was es denn gekostet hat. 350,- € war seine Antwort.
Nach dem Abendessen saßen wir wieder auf der Terrasse. Das Wetter war herrlich, ein richtig schöner, lauer Sommerabend. Da ich natürlich, wie bei jeder Tour, auch diesmal eine Urkunde vorbereitet hatte, überreichte ich diese dann Markus Weber mit ein paar warmen Worten des Dankes. Allerdings hofften wir vergebens auf eine Runde von Markus. Wie schon im vorigen Jahr im Schwarzwald bekamen wir keinen Rachenputzer oder Fettspalter. Schade, es scheint den Hoteliers doch schlechter zu gehen, als man annimmt. Kurz vor Mitternacht wurden dann die Koffer gepackt, denn morgen ging es wieder zurück in die Heimat.
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