Weserbergland 2007

Unterwegs waren:
Angelika, Axel, Chris, Erwin, King, Lilo, Maggie, Manni, Marlies, Monika und Wolfgang

Datum:
02.06.2007 - 09.06.2007
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Montag, 04. 06. 2007

8-9-10, das ist das Kürzel für 8 Uhr aufstehen, 9 Uhr frühstücken und 10 Uhr abfahren. Genauer gesagt, für mich war das um ½ 9 aufstehen. Mehr als eine halbe Stunde brauche ich ja nun wirklich nicht, um mich morgens zu kultivieren. Für heute hatten wir uns eine Tour ins Hochsauerland vorgenommen. Ich hatte die schon erwähnte Streckenplanung vom Verkehrsamt Höxter im Tankrucksack. Aber in Bad Arolsen stellte sich heraus, dass diese Streckenbeschreibung nicht so richtig exakt war. Laut dieser Karte sollte man von Bad Arolsen nach Massenhausen fahren. Aber nirgendwo fand ich ein Hinweisschild. Also irrten wir letztendlich im Industriegebiet dieser schönen Stadt herum. Als wir dann endlich die Stadt verlassen hatten, bemerkte ich nach einigen Kilometern, dass wir in der falschen Richtung unterwegs waren. Auf einem Parkplatz an der B 252 machte ich halt. Wir schauten gemeinsam die Karte an und ich zeichnete mir mit einem Markierungsstift auf meiner eigenen Karte den zu fahrenden Weg ein. Als wir nach Korbach hinein fuhren, mussten alle hinter mir fahrenden an einer Ampel anhalten. Ich wartete hinter dieser Ampel, am Beginn der Innenstadt auf meine Mitfahrer, aber es kam keiner. Nach einer ganzen Weile hielt ein Autofahrer an und meinte, dass die Anderen rechts abgebogen wären. Na Super, man hatte mir die Gefolgschaft verweigert. Ich kann Euch sagen, das war kein leichtes Unterfangen, aus der Innenstadt wieder heraus zu kommen, Einbahnstraßen eben. Ich machte mich nun auf, meine Mitfahrer zu suchen. Nach einer ganzen Weile fand ich sie dann an der Ausfallstraße in Richtung Winterberg. Gegenseitige Erklärungen folgten und wir machten uns auf, unsere Tour fortzusetzen. Ich suchte nach der Möglichkeit einer Pause und fand in Medebach ein Eiscafé direkt an der Hauptdurchgangsstraße. Das Eis war sehr lecker, unsere Sitzplätze an der viel befahrenen Straße weniger schön, dafür machten wir eine ausgiebige Pause. Unsere Fahrt ging weiter, vorbei an Winterberg nach Willingen. Hier in Willingen sah man deutlich, dass das ein Ort ist, in dem diverse Clubs, sei es Kegelclub, Fußballclubs oder andere, ihren Urlaub machen. Eine Kneipe neben der anderen. Wir hielten hier nicht an, sondern machten am Diemelsee eine kurze Zigarettenpause, umrundeten den See und erreichten am Nachmittag wieder Bad Arolsen. In fuhr in die Innenstadt und fand in unmittelbarer Nähe des barocken Schlosses ein sehr schönes Café. Draußen auf der Terrasse machten wir es uns gemütlich.





















Da wir noch kein Mittag gegessen hatten, bestellte sich Maggie eine Portion Kinderspaghetti. Ich glaube Marlies und Monika hatten sich Salat kredenzen lassen. Ich als ausgewiesener Kuchenfan bestellte mir ein Stück Flockensahne. Phantastisch schmeckte das Stück.


Nach der entspannenden Pause ging es weiter bis Warburg. Eigentlich wäre diese schöne Stadt auch einen Halt wert gewesen, aber wir fuhren weiter. Wolfgang und Monika hatten am Tag zuvor noch eine kleine Abendtour unternommen und führten uns jetzt. Erwin und Maggie verabschiedeten sich an der Weser in Richtung Hotel. In Oberweser hielten wir noch mal auf eine Cola an und erreichten dann über eine sehr schöne Strecke, rechts entlang der Weser, gegen 17:30 h unsere Unterkunft. Das gleiche Ritual, 1. Helm aus, 2. Bier, bzw. BMW, 3. duschen, 4. Abendbrot.

Wie erwartet forderte unsere „Damenmannschaft“ erneut Revanche für die gestern Abend erlittenen Niederlagen im Activity-Spiel. Erwin, King und ich liefen wieder zur Hochform auf und gewannen erneut. Die nächste Revancherunde wurde gefordert. Und siehe da, es gelang das Unmögliche, die Damen gewannen das 4. Spiel. Dabei war das Highlight, dass Angelika pantomimisch den Begriff „Rasierpinsel“ darstellen musste. Der erste Begriff war von den Damen ja recht schnell gelöst worden. Rasieren war gelöst. Aber jetzt kam es. Angelika zeigt in ihren Schritt und schon wurde „Intimrasur“ in die Runde gebrüllt. Wie die Damen dann letztendlich auf Pinsel kamen, kann nur mit blühenden erotischen Phantasien begründet werden.

Mit diesem Höhepunkt des Abends gingen wir dann gegen ½ 12 ins Bett. Zuvor erklärte uns Marlies noch, dass sie morgen die Tour nicht mitfahren könne, da sie dringend zu einem Termin nach Hause müsse, aber am Abend wieder bei uns wäre. Na ja, als Rechtsanwältin kann man sich das nicht alles so aussuchen, wie man es vielleicht gerne hätte. Job ist halt Job !


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